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Das Gerätehaus in der Form, in der es aktuell existiert, wurde am  03. Dezember 1995 offiziell eingeweiht.. Ein hohes Maß an Idealismus, Leistungsbereitschaft und Kameradschaft waren es auch hier, die wie bisher bei allen Anschaffungen, Unterhaltungs- und Baumaßnahmen, zu immensen Eigenleistungen geführt haben.

Am 11. Juli 1995 begannen die Mitglieder der Einsatzabteilung mit einem Anbau an die bestehende Fahrzeugbox aus dem Jahre 1973. Innerhalb einer relativ kurzen Bauzeit von nur viereinhalb Monaten hatten die Aktiven mit Eigenleistungen von rd. 2500 Stunden die Baumaßnahme verwirklicht und zum Abschluss gebracht. Die insgesamt von der Wehr erbrachten Eigenleistungen von rd. 50 000, - DM waren damit ca. 13 000,- DM höher ausgefallen als ursprünglich geplant. Grund hierfür war, dass es sich während der Bauphase ergab, dass das gesamte alte undichte Flachdach per Hand abgetragen und eine neue Zwischendecke eingezogen musste. Der Wehr kam bei der Durchführung zugute, dass alle maßgeblichen Berufe in der Wehr vertreten sind und die Organisation und Durchführung der notwendigen Vorbereitungen und Arbeiten ebenfalls in den Händen der Wehrleute lagen Egal ob Elektro-, Installations- und Malerarbeiten, ob Estrich-, Fliesen-, Schreiner- oder Mauerarbeiten, es gab keinerlei Probleme in der Bauausführung.

Knapp 2 500 Stunden Eigenleistung innerhalb von nur 5 Monaten bedeuteten jedoch für die meisten Mitglieder der Einsatzabteilung in dieser Zeit keine freien Samstage, arbeitsreiche Feierabende bis hin zum Verbringen des Jahresurlaubes an der Baustelle. Dies alles war auch nur möglich, weil Familien, Ehepartner und Freunde den Aktiven Verständnis entgegenbrachten und sie technisch unterstützten und an der Baustelle versorgten.

Das Ergebnis dieser Aktivitäten kann sich sehen lassen. Die seit1978 durch das Flachdach des alten Feuerwehrgerätehauses eindringenden Regengüsse gehören seit dem Um- und Erweiterungsbau der Vergangenheit an. Die Nutzfläche hat sich von ehemals 70 Quadratmetern auf jetzt 150 vergrößert. Ausrüstungsgegenstände und Übungsgeräte sind nicht mehr auf das Backhaus, die Scheune eines Landwirts und das alte Gerätehaus verteilt, sondern ordnungsgemäß im Feuerwehrhaus aufbewahrt und verfügbar. All dies war nur möglich geworden, indem die Verantwortlichen bei der Gemeinde, dem Landkreis und dem Land das Engagement der Arzeller Feuerwehrangehörigen erkannt und durch die Bereitstellung der nötigen Zuschüsse gewürdigt haben.

 

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Alarmierungssysteme

Hier bekommt man einen kurzen Überblick über Funk und Alarmierungssysteme der Freiwilligen Feuerwehr Arzell.

Funkmeldeempfänger (FME)

Jedes aktive Mitglied der Feuerwehr Arzell besitzt einen Funkmeldeempfänger (Abkürzung: FME). Technisch gesehen ist ein Funkmeldeempfänger (umgangssprachlich Piepser) genauso aufgebaut wie ein Radio, welches auf einen festen Sender eingestellt ist und bei einem bestimmten Funksignal Alarm auslöst. Anschließend ist für einige Sekunden die Alarmdurchsage zu hören.

Sirene

In den meisten Gemeinden stehen noch Sirenen zur Alarmierung. Die Sirene wird in Arzell bei allen Einsätzen zusätzlich zum Piepser ausgelöst. Bei einem Alarm für die Feuerwehr ertönt die Sirene drei mal hintereinander mit einem 15 Sekunden Dauerton.

Die Ortschaft Arzell besteht aus drei Ortsbereichen: Oberdorf, Unterdorf und Hisselsberg. Früher gab es nur eine Sirene im Oberdorf. Da Schallwellen sich jedoch nur horizontal ausbreiten, konnten die Wehrleute im Unterdorf und auf dem Hisselsberg die Sirene nicht hören, da die Schallwellen über sie hinweg gingen.. Daher wurde nachträglich noch eine zweite Sirene im Unterdorf auf dem Backhaus installiert, sodass nun auch die Wehrleute, die nicht aus dem Oberdorf kommen, die Sirenenalarmierung vernehmen können.

SMS Alarmierung

Seit Anfang 2009 werden die aktiven Mitglieder der Feuerwehr Arzell auch per SMS alarmiert. Da SMS technisch bedingt nie 100% sicher ankommen, setzen wir diesen Alarmierungsweg nur zusätzlich zur normalen Alarmierung ein.

Funk

Wir unterscheiden im Funkverkehr zwei Arten von Funkgeräten. Die 4 Meter-Band-Funkgeräte sind im Feuerwehrfahrzeug fest eingebaut und dienen für die Verbindung zur Leitfunkstelle Fulda.

Die 2 Meter-Band-Funkgeräte sind nicht fest eingebaut und dienen zur Verstängigung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Die 2 Meter-Band-Funkgeräte sind besonders für die Atemschutzgeräteträger von Bedeutung.